FREIE PLÄTZE: Auf Anfrage
Großtagespflege / Kindertagespflege in Neuenkirchen - Vörden

Pädagogisches Konzept

Frühkindliche Bildung und Förderung

Kinder lernen in jedem Augenblick ihres Lebens. Sie erforschen die Welt, nehmen Eindrücke auf und imitieren das Verhalten Erwachsener.

Eine der Hauptaufgaben der Kindertagespflege ist es, gemeinsam mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise zu gehen, es anzuleiten und seine Neugier zu wecken.

Wir legen besonderen Wert auf die Förderung von

  • Sprache und Kommunikation
  • Bewegung
  • Emotionale und soziale Beziehungen
  • Spielen, Gestalten und Experimentieren


Der Vorteil der kleinen Gruppe

Ein entscheidender Vorteil der Kindertagespflege liegt in der überschaubaren Gruppengröße.

Die Kleingruppe bietet den Kindern die Möglichkeit, großfamilienähnliche Erfahrungen zu sammeln, erste Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, soziales Miteinander und Selbständigkeit zu erlernen.

Im Kindernest werden Kinder von 0 - 3 Jahren betreut. Unser Anliegen ist es, auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen.

Wir orientieren uns am jeweiligen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes und können so jedes Kind in seiner Entwicklung unterstützen und fördern, ohne zu über- oder unterfordern.

Bewegung, sprachliche Entwicklung und Musik

In unserer Kindertagespflege in Neuenkirchen - Vörden stehen Spielen und Toben im Zentrum der täglichen Aktivitäten.  Neben der Beschäftigung in den Räumen der Kindertagespflege schließt das natürlich auch Ausflüge ins Freie ein. Auf dem Spielplatz oder im Wald gewinnen die Kinder beim Klettern, Rennen, Schaukeln oder Balancieren an Selbstvertrauen. Das fördert die gesunde Entwicklung verschiedener motorischer Fähigkeiten und der Sprache.

Die Förderung der sprachlichen Entwicklung ist uns sehr wichtig. Durch Gespräche, Bilderbücher, Lieder und Fingerspiele werden die Kinder zum Sprechen angeregt.

Die Kinder finden im Kindernest einen Turnraum mit Klettergerüst, eine Rusche, ein Bällebad und viel Platz vor. Besonders beliebt bei den Kindern sind unsere Hüpfpferde.

Draußen steht eine Rutsche, eine Schaukel und ein Trampolin sowie ein Sandkasten.  Auch Spielgeräte wie Laufräder und Bobby - Cars sind vorhanden.

Die Eingewöhnung als sanfter Start in den neuen Lebensabschnitt

Die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes zählt zu den wichtigsten Abschnitten während der Zeit der Betreuung.  Jedes Kind reagiert anders auf Veränderung und manche Kinder brauchen mehr Zeit, um sich an die neuen Bezugspersonen und die neuen Räumlichkeiten zu gewöhnen. In der Kindertagespflege wird deshalb auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes bei der Eingewöhnung in die neue Umgebung eingegangen.

Wir orientieren uns dabei am "Berliner Eingewöhnungsmodell".

Die Eingewöhnung dauert je nach Bedarf von Kindern und Eltern etwa 2 - 4 Wochen.

In den ersten 3 Tagen kommt das Kind mit einem Elternteil für jeweils 1 Stunde in die Einrichtung. Am 4. Tag findet die erste Trennung statt, in der das Elternteil für kurze Zeit den Raum verläßt und das Kind in der Gruppe bleibt.

Ab dem 5. Tag wird die Zeit, die das Kind ohne Elternteil in der Gruppe bleibt, ausgedehnt. Die Eltern sollten sich immer kurz von ihrem Kind verabschieden und niemals heimlich gehen.

Das Tempo der Eingewöhnung wird allein vom Kind bestimmt.

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind sich von der Fachkraft trösten lässt, aber auch grundsätzlich bereitwillig und gern in die Einrichtung kommt.

Die Eltern sollten in dieser Zeit unbedingt telefonisch erreichbar sein.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir legen großen Wert auf intensive Zusammenarbeit mit den Eltern.  Dies erreichen wir durch tägliche Tür- und Angelgespräche sowie durch Elterngespräche jederzeit auf Anfrage.

Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Muster und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein.  So können sich die Kinder an festen Abläufen und Ritualen orientieren und erhalten dabei das Gefühl von Verlässlichkeit und Sicherheit.

Tagesablauf:

  • 7.30  -  8.30      Ankommen der Kinder / Freispiel
  • 8.30                   gemeinsames Frühstück
  • 9.30                   Freispiel, Angebote, Singkreis, draußen spielen
  •                            zwischendurch Obstpause
  • 11.30                 gemeinsames Mittagessen
  • 12.30 - 14.00    Ruhezeit / Mittagschlaf
  • 14.00 - 15.00    Aufwachen, Anziehen, Spielen, Abholzeit

Der beschriebene Tagesablauf dient als Grundgerüst und wird bei Bedarf angepasst.

Im Alltag nimmt bei den Krippenkindern der Bereich der Pflege und Versorgung einen großen Teil der Zeit ein. Die Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen, Sauberkeit und liebevolle Zuwendung zu erfüllen, ist sehr wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Die Mahlzeiten

Das Frühstück bringt jedes Kind von zu Hause mit. Am Vormittag bieten wir den Kindern noch einen bunten Obstteller mit kleingeschnittenem Obst an.

Um 11.30 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Wir achten auf eine ausgewogene gesunde und kindgerechte Ernährung.
Das Essen wird von uns täglich aus frischen Zutaten selbst zubereitet.

Beim Mittagessen ist es uns wichtig, dass es in einer freundlichen und entspannten Atmosphäre stattfindet und dass mit dem Essen erst begonnen wird, wenn alle am Tisch sitzen.      Für die Kinder ist es ein wichtiger Lernprozess, bei Mahlzeiten sitzen zu bleiben und sich für das Essen, Schmecken und Sattwerden Zeit zu nehmen.
Außerdem warten wir mit dem Aufstehen, bis alle Kinder mit dem Essen fertig sind.

Als Getränk bieten wir den Kindern Mineralwasser an.

Die Mittagsruhe

Im Anschluß an das Mittagessen findet eine Mittagsruhe statt, in der die Kinder in einem separaten Raum schlafen können.    Jedes Kind hat sein eigenes Bett.
Schlafsack, Kuscheltier und evtl. der Schnuller werden von zu Hause mitgebracht und helfen beim Einschlafen.


Hygiene

Für jedes Kind gibt es ein Fach im Schrank, in dem Wechselwäsche und Windeln aufbewahrt werden.  Windeln und Feuchttücher bringen die Eltern mit.
Gewickelt wird immer dann, wenn es nötig ist, auf jeden Fall aber einmal am Vormittag, nach dem Mittagessen und nach dem Mittagschlaf.
Gebrauchte Windeln werden von uns entsorgt.

Kranke Kinder

Im Kindernest gelten die gleichen Bestimmungen zum Infektionsschutz wie in den öffentlichen Betreuungs - Einrichtungen.
Kinder mit einer leichten Erkältung können ins Kindernest gebracht werden.
Bei ansteckenden Krankheiten, Fieber, Durchfall oder Erbrechen können wir das Kind nicht betreuen, bis es wieder völlig gesund ist, d.h. frühestens 48 Stunden nach dem letzten Erbrechen oder Durchfall und  wenn es mindestens 24 Stunden fieberfrei ist.

Bei Kopfläusen muss das Kind Läuse- und Nissenfrei sein.

Feste und Feiern

Es gibt viele Gelegenheiten, während eines Jahres zu feiern.
Wir nutzen dies, um den Alltag mitzugestalten und Rituale zu schaffen.
Zum Beispiel:

  • Kindergeburtstag feiern   -   es werden Kerzen angezündet und ein Geburtstagslied gesungen.   Das Kind darf  an diesem Tag etwas Süßes oder einen Kuchen  mitbringen und bekommt ein kleines Geschenk.
  • in der Karvevalszeit schminken und verkleiden
  • zu Ostern Eier anmalen
  • im Sommer picknicken oder grillen
  • beim Sommerfest nehmen wir Abschied von den Kindern, die in den Kindergarten wechseln
  • im Herbst basteln wir Laternen und feiern ein Laternenfest mit den Kindern und Eltern
  • in der Adventszeit hängen wir Nikolaus - Socken auf und warten auf den Nikolaus
  • wir zünden Kerzen am Adventskranz an, backen Plätzchen und singen Weihnachtslieder

Begegnung mit Tieren

Der Kontakt zwischen Kindern und Tieren ist besonders sinnvoll und wichtig, da so die Kinder den Umgang mit Tieren lernen und dies auch einen sehr positiven Einfluß auf ihr Selbstbewußtsein und Sozialverhalten hat.
Der Hund Fips begleitet uns bei unseren Spaziergängen.
Wir füttern die Hühner, streicheln die Katzen, besuchen die Pferde und Ponys auf der Weide.
Gelegentlich dürfen die Kinder ein Pony striegeln und anschließend eine Runde auf ihm reiten.